Praktisch Er ist sicherlich in jedem Haushalt schon vorhanden. Wahrscheinlich in den unterschiedlichsten Formen und Funktionsweisen.
Kellnermesser Neben Flaschenöffner und Korkenzieher bietet das Kellnermesser ein kleines integriertes Messer. Dieses Multifunktionsgerät passt in jede Hosentasche. Das Bild zeigt ein Kellnermesser von Blomus.
Korkenzieher Der simpelste Korkenzieher wird einfach nur in den Korken hineingedreht und durch Ziehen (und etwas Hin- und Hergewackel) herausgenommen. Auf dem Foto ist ein solcher von Leopold Vienna zu sehen.
Abwechslungsreich Es gibt die unterschiedlichsten Korkenzieher. Für Jeden den, den man am besten handhaben kann. Es gibt mitlerweile sogar welche speziell für Linkshänder.
Gut zu wissen Woher der Korkenzieher stammt, oder wer ihn erfand, ist unklar. Man vermutet jedoch, dass in England die erste Flasche mit einem solchen Gerät entkort wurde.
Schuld daran waren vermutlich Soldaten. Um das Jahr 1630 war es üblich mit Bohrern die verklemmten Kugeln, Ladestöcke und Pfropfen aus den Läufen der Schusswaffen herauszuziehen. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Korkenzieher.
Das erste Patent für einen Korkenzieher meldete der englische Pfarrer Samuel Henshall aus Oxford etwa im Jahre 1795 an. Sein Stangenkorkenzieher mit Rundgewinde, Schaft und Holzgriff mit Bürste ist noch heute in Gebrauch.
Der Korkenzieher war ursprünglich ein Luxusgegenstand. Nur wohlhabende Aristokraten konnten sich die teuren Bordeaux- und Portweine leisten. Erst um 1800 wurde es Mode, den Wein in der Flasche bei Tisch zu entkorken.