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Sekt Sekt beschreibt Qualitätsschaumwein. Die Kohlensäure entsteht durch alkoholische Gärung. Der Begriff Sekt leitet sich vom Lateinischen "siccus“ (trocken) ab. Schaumwein Schaumwein ist der Oberbegriff für alle in der Europäischen Gemeinschaft hergestellten schäumenden Weine. Schaumwein stellt zugleich, sollte er auf dem Etikett der Flasche stehen, die unterste Qualitätsstufe dar. Sekt ist Qualität Im Jahre 1876 bekam der deutsche Riesling-Sekt "Rheingold", aus dem Hause Söhnlein, bei der Weltausstellung in Paris die erste Goldmedaille. Kaiser Wilhelm I. war von diesem Sekt fasziniert. Er ordnete an das bei Schiffstaufen fortan dieser Sekt zerschmettert und getrunken werden soll. Leider war seine Begeisterung so stark, dass er in Deutschland im Jahre 1902 Sekt mit der extra dafür eingeführten Schaumweinsteuer belegt. Sie diente damals zum Ausbau der kaiserlichen Flotte. Heute beträgt die Steuer 1,36 EUR pro Liter (Quelle. Anlage 2402 zur Steueranmeldung für Schaumwein 2004).
Historie Wenn man sich allerdings die Historie ansieht, ist der Begriff im weitesten Sinne auf Shakespeare (1564-1616) zurückzuführen. In seinem Stück „Heinrich IV“ kommt die Person "Sir John Falstaff“ vor, der in seiner Rolle häufig "sack“ (Sherry) verlangt. In der deutschen Übersetzung würde der Begriff mit "Sect“ eingedeutscht. Als wiederum das Stück um 1825 in Berlin aufgeführt wurde, pflegte der Falstaff Darsteller regelmäßig im Weinlokal "Lutter & Wegner“ nach der Vorführung einzukehren, um dort Champagner zu trinken. Eines Novemberabends bestellte er allerdings in der Art und Weise, wie er es in seiner Rolle des Fallstaff tat: "Bring er mir Sect, Schurke!“ Der Keller brachte ihm daraufhin das, was er ihm immer brachte, Champagner. So wurde der Begriff Sekt erstmals eingeführt. Als der Champagnerbegriff mit Markenrechten belegt wurde, verwendete man in Deutschland den Begriff Sekt offiziell. Auswahl von Champagner Cocktails Bellini Kir Royal Rossini |